Road-Safety-Systeme: Mehr Sicherheit – mehr Datenerfassung?
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Die EU verfolgt mit «Vision Zero» das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten langfristig massiv zu senken. Dafür setzen Behörden und Betreiber zunehmend auf digitale Assistenz- und Überwachungssysteme: Sie erfassen Fahrereignisse wie starkes Bremsen, Beschleunigen oder abruptes Lenken und geben Feedback – vorerst häufig im Berufsverkehr (Bus, LKW).
Ein Beispiel aus der Schweiz ist das System RIBAS, das in einzelnen Busbetrieben eingesetzt wird: Es analysiert Fahrereignisse und meldet Auffälligkeiten direkt im Fahrzeug. Das kann die Sicherheit verbessern, wirft aber Datenschutz- und Arbeitsrechtsfragen auf. Denn Fahrdaten (Ort, Geschwindigkeit, Fahrverhalten) gelten als personenbezogen. Und im Arbeitsverhältnis ist «Einwilligung» heikel – wer abhängig ist, kann selten frei «Nein» sagen.
Warum das Motorradfahrende betrifft: Was heute bei Flotten beginnt, kann schrittweise zur Normalität werden – über Connectivity, Apps, Cloud-Daten oder Bonus-Modelle bei Versicherungen. Motorräder könnten künftig ebenfalls stärker datenbasiert bewertet werden, etwa über Sensorik und Fahrdatenaufzeichnung. Der sinnvolle Grundsatz lautet deshalb: so viel Sicherheit wie möglich – mit so wenig Daten wie nötig.
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