14. April 2013 Generalversammlung der IG Motorrad
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4. - 5. Mai 2013 Acid'Days in Echallens mit IGM-Stand |
Ohne dass die Anwesenden an der GV der IGM davon Kenntnis hatten, wurde die Diskussion über die Erfolge und Probleme mit dem Unterfahrschutz an Leitschranken durch die Realität eingeholt. Exakt zur Zeit der GV kam in der Innerschweiz ein junger Motorradfahrer in einer langgestreckten Kurve zu Fall und rutschte über die Fahrbahn direkt in den Pfosten einer Leitschranke. An den Folgen des Aufpralls, bei dem er ein Bein verlor, verstarb er noch an der Unfallstelle. Noch ist offen, ob er eine Chance gehabt hätte, seinen offensichtlichen Fahrfehler zu überleben, wenn ein Unterfahrschutz montiert gewesen wäre. Vieles spricht dafür. Allein der Gedanke daran, dass auch in Zukunft Motorradfahrer verunfallen und das Schicksal des jungen Zugers teilen werden, stimmt nachdenklich und traurig, macht aber auch zornig, zumal die Schweiz – im Gegensatz zu anderen Ländern – ein allein für Autos konzipiertes Leitschrankensystem einsetzt, das sich für Töfffahrer als extrem gefährlich erweist und dennoch nur punktuell durch nachträglich montierte lebensrettende Blechbänder entschärft wird. |
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Da solche Massnahmen bekanntlich nicht über alle Kritik erhaben sind, wäre es an der Zeit, ein Leitschrankensystem zu konzipieren, zu standardisieren und für den Einsatz frei zu geben, das den Anliegen aller Verkehrsteilnehmer gerecht wird. Doch dafür hat man in Bern bislang kein Verständnis. Oder soll den Stärkeren, den Autofahrern, in der Not mit technischen Mitteln auf Kosten von Schwächeren, den Bikern, geholfen werden? Wäre das fair? (Foto G. Holdener/Bote der Urschweiz) | |
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